Die Kaltschaummatratze

Günstig und ergonomisch – die Kaltschaummatratze ist ein Alleskönner für ein breites Spektrum von Menschen.

Sie zählt zu den beliebtesten Matratzen: Zum einen, weil sie preiswert in der Anschaffung ist und zum anderen, weil sich das Material der Kaltschaummatratze auch für Allergiker eignet. Zu wem die Kaltschaummatratze passt und zu wem nicht, erläutert dieser Ratgeber.

Über die Eigenschaften von Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen sind die am meist verkauftesten Matratzen und weisen nützliche Eigenschaften auf: sie sind punktelastisch (geben nur an belasteten Flächen nach), ergonomisch formbar (durch maschinelle Einschnitte), langlebig und speichern Wärme (durch im Material eingeschlossene Luftpölsterchen). Aufgrund ihrer Beschaffenheit ermöglichen sie einen guten Feuchtigkeitsaustausch und lassen sich auch von einer einzigen Person einfach heben, da Kaltschaum sehr leicht ist. Das Material ist einfach zu produzieren und verhärtet schon bei Raumtemperatur. Daher hat der Name Kaltschaum seinen Ursprung. Kaltschaummatratzen sind nach einmaligem Auslüften so gut wie geruchlos, weshalb sie sich auch für sensible Menschen eignen.

Für wen eignet sich die Kaltschaummatratze und für wen nicht?

Wie bereits erwähnt, eignen sich die flexiblen Kaltschaummatratzen besonders für Allergiker und geruchssensible Menschen. Außerdem ist die Matratze mit jedem Schlaftypus kompatibel. Für Menschen mit einem geringen Einkommen, oder für jene, die nicht viel in eine gute Matratze investieren wollen, ist das Modell Kaltschaummatratze die passende Wahl aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Aufgrund ihrer Langlebigkeit rentiert sich die Anschaffung.

Für Menschen, die es nachts eher warm mögen, ist die wärmespeichernde Kaltschaummatratze optimal. Menschen, die lieber ein kühles Schlafklima bevorzugen, sollten sich für ein anderes Modell entscheiden. Der Härtegrad von Kaltschaummatratzen liegt zwischen den Härtegraden H3 bis H4 und entspricht einem mittelfesten Liegekomfort. Für Menschen, die besonders weich oder hart liegen möchten, ist die Matratze aus Kaltschaum die falsche Wahl.

Kaltschaummatratzen können mit kippbaren Lattenrosten kombiniert werden, da sie in ihrer Struktur sehr flexibel sind. Daher eignet sich die Kaltschaummatratze auch für Personen, die sich im Schlaf viel bewegen. Aufgrund ihrer Flexibilität und ihrem geringen Gewicht, ist die Kaltschaummatratze für Menschen, die häufig umziehen von Vorteil. Für Menschen, die nachts stark schwitzen, eignet sich die Matratze aus Kaltschaum nicht. Wer ein Lattenrost mit großen Abständen zwischen den Latten besitzt, sollte ebenfalls auf eine Kaltschaummatratze verzichten, da das Material für diese Art Lattenrost zu weich ist.

Leichtere Menschen schlafen auf Kaltschaum sehr komfortabel, während sehr schweren Menschen von dieser Art Matratze abgeraten wird.

So wird die Kaltschaummatratze gepflegt

Um das beste aus einer Matratze aus Kaltschaum zu holen, hilft der richtige Umgang und ausreichend Pflege. So rentiert es sich, die Matratze alle vier bis acht Wochen zu wenden. Auf diese Weise kann eine einseitige Abnutzen vermieden werden. Um Flecken zu entfernen, kann der Matratzenbezug unter Berücksichtigung der Waschanleitung bei Bedarf gewaschen und ausgewechselt werden. Um für ausreichend hygienische Verhältnisse zu sorgen, sollte die Matratze einmal im Jahr mit einem Polsteraufsatz oder einer Kleiderrolle bearbeitet werden, um Hautschüppchen und Staub zu entfernen. Besonders Allergiker profitieren hiervon. Die Matratze aus Kaltschaum sollte vor Nässe geschützt werden: wasserdichte Moltonbezüge/decken schützen das Material und eignet sich gut bei gerade trocken werdenden Kindern.